Fachtag 2017

 

08.07.2017     Tagesseminar "Pflegekinder und Schule"
Referent: Heinz-Jürgen Ertmer

 

Warum ist das Thema Schule ein so angstbesetztes Thema für Pflegeeltern?

Definition von Dauerpflege und Ziele.

Was sind Traumata - J.L. Hermann

Die Phasen der Integration des Pflegekindes - nach Nienstedt Westermann

Die 4 Lernziele für Pflegekinder, die die Wichtigkeit der Schule in die richtige Reihenfolge rücken.

Die Kinder und die Schulreife von Pflegekindern - was versperrt ihnen die Möglichkeit des Lernens?

Wie wichtig ist die Integration des Kindes in seine Familie im Verhältnis zum schulischen Lernen?

Das Pflegekind ist mehr als andere Kinder vom Lehrer abhängig hinsichtlich seines Selbstwertgefühls,

von guten und von schlechten Noten. Wie erlebt ein Pflegekind Kritik und Strafe, wie gut verkraftet

ein misshandeltes Kind überlaute Ansprache usw.?

Welche Anforderungen sollen und müssen Pflegeeltern mitbringen, wenn sie Schulkinder einigermaßen

erfolgreich durch das Abenteuer Schule begleiten wollen. Was passiert in den Familien, wenn die Schule

übermächtig eingreift, das schulische Lernen zum Hauptthema wird?

Ein Pflegekind ist seelisch, oft auch körperlich verletzt, hat Überwältigungen und oft mehrfache Trennungen

verkraften müssen. In Bezug auf die Schule bedeutet das, viel zu wissen über die seelischen Belastungen, die

das Kind ertragen kann.

Das heißt: Sich vom Kind an die Hand nehmen lassen.

 

Wir konnten uns dazu auf dem Erlebnishof Vörstkoppel in Dätgen einmieten. Die Kinderbetreuung, als auch

die Verpflegung wird wieder von uns sicher gestellt - die Kinder können ab 9:30 Uhr an die Betreuer übergeben
werden.

Auch hierzu bitten wir um schnellstmögliche Anmeldungen, da wir gerade für die Kinderbetreuung
genaue Angaben benötigen (Anzahl der Kinder, Alter und Besonderheiten) und entsprechend
Planen müssen. Vielen Dank.

 

 

Fachtag 2016


Wochenendseminar vom 03.06. bis 05.06.2016 in der JH-Borgwedel

Thema

Wut - Ärger - Konflikte - Vorwürfe - Missverständnisse

 

In der Partnerschaft, im Berufsleben, in der Familie, in gesellschaftlichen Prozessen - leicht entstehen missverständliche Situationen, Konflikte oder einfach "schlechte" Gefühle.

 

Die Gewaltfreie Kommunikation ist eine Form des Umgangs miteinander, die auf einer wertschätzenden und wohlwollenden Haltung sich selbst und anderen Menschen gegenüber basiert. Ziel ist es, die eigenen Positionen zu klären, gegenseitiges Verständnis herzustellen und so Konflikte zu lösen.

 

Der Psychologe Dr. Marshall B. Rosenberg hat die Methode der Gewaltfreien Kommunikation in den 1960er Jahren in den USA aus der Arbeit mit gewalttätigen Jugendlichen heraus entwickelt. Heute gilt die Gewaltfreie Kommunikation als anerkannte Methode und wird weltweit eingesetzt, ob in Krisengebieten oder Unternehmen, ob in Mediationsprozessen oder in der Präventionsarbeit.


Fachtag 2014

29.8.-31.8.2014 Wochenendseminar in der Jugendherberge Borgwedel

 

 Thema:

 Rollensicherheit in der Pflegeelternrolle Umgang mit Streß
- Wer bleibt schon immer ruhig -
Auf der Grundlage von neuropsychologischen Erkenntnissen von Streßverarbeitung in unserem Gehirn und der Traumapädagogik, gibt diese Fortbildung den Rahmen, sich mit Streßfaktoren in der Pflegeelternrolle und den eigenen Pflegekindern auseinander zu setzten. Streß und der Umgang damit ist immer persönlich.
Die Teilnehmer werden herzlich eingeladen eigene Beispiele einzubringen.

Fachtag 2013

24.08.2013 Wochenendseminar in der Jugendherberge Borgwedel

                                             Thema:

                     
Rollensicherheit in der Pflegeelternrolle

 

Menschen sind soziale Wesen und eine gesunde psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist nur im gesunden Beziehungskontext möglich.

Die Fortbildung soll Pflegeeltern ermöglichen ihre eigene Rolle als Pflegemutter oder –vater unter Aspekten der Bindungstheorie und der Neurowissenschaft zu reflektieren:

Wie viel beeinflussen Gene die Persönlichkeitsentwicklung?

Wie wirkt menschliche Beziehung auf die Gehirnentwicklung?

Warum ist Bindung so wichtig für die kindliche Entwicklung?

Referentin:

Lidija Baumann

Diplom-Psychologin

Psychologische Psychotherapeutin

 

Anmeldungen müssen verbindlich bis 15.06.2013 erfolgen!

 

Anreise ist am 24.08.2013 bis 09:30 Uhr. Das Seminar beginnt um 10:00 Uhr. Während dieser Zeit werden unsere Kinder durch angehende Erzieher/innen betreut. Während des Mittagessens betreut jede Familie ihre Kinder selber. Seminarende wird ca. gegen 17:00 Uhr sein. Wir verbringen den restlichen Tag gemeinsam und übernachten in der Jugendherberge. Am 25.08.2013 reisen wir nach dem Frühstück ab.

 

Bei Anmeldung zum Seminar wird ein Betrag von 20€ pro erwachsener Person fällig. Diesen bitte auf das Vereinskonto. überweisen. Überweisungsschluss ist der 10.08.2013



Fachtage 2012

15.09.2012 "Systemische Prinzipien in Familien"

Andrea Sieger, Dipl. Soz. Päd., Systemische Familientherapeutin

In diesem Seminar geht es darum, die Ordnungsprinzipien der systemischen Sichtweise kennen zu lernen.

 

 

 

 

 

28.04.2012 " Systemische Sichtweisen auf Familien mit Pflegekindern"

Andrea Sieger, Dipl. Soz. Päd., Systemische Familientherapeutin



Fachtag 2011

12.03.2011 "Pflegekinder rasten aus - Pflegeeltern auch!?"
Prof. August Huber Diplom Sozialpädagoge, Hochschule für Sozialwesen Esslingen Vorstand Pflegeeltern-Schule
Baden-Würtemberg


Fachtage 2010

04.09.2010 " Verwahrlosung und ihre Folgen "

Christoph Malter Dipl.Soz.Päd./Doktorand

Förderpreisträger der Stiftung zum Wohle des Kindes


19.06.2010 Pflegeeltern im Spannungsfeld

Frau Birgit Nabert 1.Vorsitzende Landesverband KiAP-SH e.V.

Förderpreisträgerin der Stiftung zum Wohle des Kindes